| Hörspiele |
Ross Macdonald: Schwarzes Blut (Sleeping Beauty) (WDR 1993)
(An einem Mittwochnachmittag flog ich von Mazatlan nach Hause, während des Landeanflugs auf Los Angeles sah ich aus der Mexicana-Maschine zum ersten Mal den Ölfleck auf dem Meer, wie ein unförmiger Teppich, einige Kilometer breit und etliche Kilometer lang, bedeckte er das blaue Wasser vor Pacific Point, unweit der Küste ragte eine Bohrinsel auf wie der Metallgriff eines Dolches, in den Bauch der Erde gerammt, damit sie schwarzes Blut verströme, der mexikanische Flugbegleiter schritt durch den Gang, um zu prüfen, ob wir alle zum Landen bereit waren, ich fragte ihn, was mit dem Meer passiert sei. Der Latino gestikulierte und zuckte nur die Achseln, als erübrige sich die Frage von alleine angesichts des)
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Leo Malet: Die Brücke im Nebel (SWF 1989)
Mein Wagen war in der Inspektion, also nahm ich die Metro ins 13. Arrondissement, hätte mir auch ein Taxi leisten können, aber bis Weihnachten waren es noch eineinhalb Monate, außerdem nieselte es hundsgemein, und dann lösen sich in Paris die Taxis bekanntlich in Luft auf, laufen einfach ein, sobald sie vom ersten Tropfen naß werden, ich nahm also die Metro, setzte mich ins 1.Klasseabteil der Linie Eglise de Pantin - Place dItalie und las noch mal diesen mysteriösen, nach billigem Parfüm riechenden Brief. Lieber Genosse, ich wende mich an dich auch wenn du flic geworden bist, aber du bist anders als die anderen flics und außerdem kenne ich dich von klein auf, ein Scheißkerl hat ne Schweinerei vor, komm zu mir ins
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Leo Malet: Marais-Fieber (SWF 1991)
Agentur Fiat Lux, Monsieur Burma ist leider nicht. Schon gute Helene, ich weiß selber wo ich bin, hat sonst niemand angerufen, kein Klient? Ich kann Ihnen versichern Chef, daß sich die finanzielle Lage der Agentur seit ihrem letzten Anruf vor genau 43 Minuten nicht geändert hat. Na, dann muß ich Tante Isabeau Schmuck zu Onkel Samuel bringen. Hoffentlich gibt er ihnen was dafür. Ein Emailschild das früher einmal blau gewesen war dämmerte an dem dunklen engen Treppenaufgang, Samuel Cabirol An- und Verkauf Tauschgeschäfte Gold Silber Verschiedenes Kauf von Pfandscheinen, dritte Etage, die Frühlingsstürme ließen das altehrwürdige Haus aufstöhnen, heulend peitschte der Wind den Regen gegen die nackten Fenster, genau vor dem Eingang
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Leo Malet: Die Ratten von Montsouris (SWF 1993)
Eine Hitze wie im Treibhaus, den Thermometern stieg das Quecksilber zu Kopf, seit 1940 hatte Paris keinen so heißen Sommer erlebt, die ewigen Nörgler fragten sich schon, ob das ein gutes Zeichen sei, Helene saß am Schreibtisch und löschte ihren Durst. Noch was zu trinken, Chef? Sie trug ein luftiges Kleid in kräftigen Farben, ärmellos und großzügig ausgeschnitten. Agentur Fiat Lux. Ihr Dekollete war bemerkenswert, es gab Einblicke, doch das Beste von allem war noch mal separat verpackt, gehörte sich das. Nestor Burma. Höchstpersönlich. Hier ist Ferrand. Ferrand. Paul Ferrand, wir waren zusammen im Stalag, ich muß sie treffen. Okay, ich werde bei meiner Concierge nen Tausender hinterlegen. Ihr Tausender kann mich mal, wir werden
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Leo Malet: Bilder bluten nicht (SWF 1993)
Es war Januar, die Windstöße waren jetzt unangenehm, ich hastete in die Rue Jean-Lantier, die von Wind geschützt war, vor einigen Monaten hatte sich eine Blondine namens Gaby dort zwischen zwei Hoteleingängen die Schuhe durchgelaufen. Na mein Süßer, was ist? Sie gehörte langsam zu der Gruppe von Huren die häufiger stehen als liegen und das in den durchbrochenen Riemchenschuhen, sie fror. Na. Nur ein Tip, Gaby, 1000 Francs für den Zeitverlust. Merci, was für ein Tip, was bist denn du für einer. Ich heiße Nestor Burma. Nestor, merkwürdiger Name. Ich suche einen merkwürdigen Typ, ein von deinen Kunden heißt Louis Lheureux, ein spießiger Kerl aus der Provinz aus Limoges, macht seine Spritztour hierher einmal im Jahr. Ah. Und weil er
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Leo Malet: Die Nächte von St. Germain (SWF 1994)
Die Metro spuckte mich bei Saint-Germain-des-Pres aus, oben war es noch heißer als unter der Erde, langsam rollten prächtige Limousinen über die Boulevards, auf ihrem Blech spiegelte sich das Neonlicht des Cafe Mabillon und der Rhumerie Martiniquaise, zwischen diesen beiden knallvollen Bistros erschien mir die schmale Rue de l Echaude wie eine kühle Oase der Ruhe, ich nahm Kurs auf die Snackbar von Henri Leduc. Nestor Burma, schön dich zu sehen. In der Bar war kaum eine Menschenseele, es war noch zu früh. Wie gehts, Monsieur Burma? An der Theke würfelte Louis der Kellner mit einem bärtigen Gast, im Hintergrund dudelte ein unsichtbares Radio leise vor sich hin, ein filmreifes Paar aß eine Kleinigkeit und erörterte Kleiderfragen
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Leo Malet: Bambule am Boul Mich (SWF 1996)
Meine edlen Fräulein, herrliche Damen, dämliche Herren, ich Jehan de Montgibet, Herr dieses Hauses habe die Ehre Ihnen jetzt den außergewöhnlichen Auftritt anzukündigen, der weit und fern die anspruchsvollsten Liebhaber der Kunst zu uns strömen läßt, die traurige Isolde, ist sie nicht trist, unsere Isolde, urteilen sie selbst. Eine junge Frau in einem streng geschnittenen Kostüm kam auf die Bühne, ihr volles blondes Haar fiel ihr bis auf die Schultern, das Lied war traurig und ich verstand nicht die Aufregung meiner Tischnachbarn, doch dann wurde mir klar, was sich auf der Bühne tat, mit langsamen Bewegungen begann sich die Künstlerin auszuziehen, als sie nur noch mit Büstenhalter, Spitzenhöschen und schwarzen Strümpfen bekleidet war
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Leo Malet: Ein Clochard mit schlechten Karten (SWF 1997)
Ein feiner Nieselregen strich über die Rue de la Saida, häßliche Wohnblöcke stießen an den Schlachthof von Vaugirard, den Autofriedhof und das Fundbüro, trübe Stimmung in dem trüben Quartier, in einem der trüben Häuserblöcke wartete die Frau von Demessy auf mich, sie hatte ein Problem mit Paul, kein Wunder bei einem Exclochard, trotzdem wollte ich ihr helfen. Gehst du in den Bal Negre? Hast dein Slip auf der Leine vergessen. Der Bal Negre geht dich einen Dreck an. Kleines Arschloch. Sie war 18 oder 20 Jahre. Die hübschen Beine steckten in feinen Nylonstrümpfen, die Füße in hochhackigen Schuhen, ihr Röckchen reichte ihr nicht mal bis zum Knie und das im Dezember, nicht unelegant diese Jean, sie sprühte vor Gesundheit und Lebensfreude
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Leo Malet: Das stille Gold der alten Dame (SWR 1998)
Der Frühling war etwas spät dran in diesem Jahr, dafür legte er sich aber mächtig ins Zeug um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, noch nie hatten die Bäume so schnell ihr grünes Kleid angelegt und noch nie hatten die Vögel im Bois de Boulogne so laut gezwitschert, um Punkt zwei war ich in einem Haus in der Rue Raynouard verabredet, zwischen der Avenue Mozart und dem Quai de Passy, hochherrschaftliche Villa, Jahrhundertwende, Jugendstil, Hochparterre mit einer Etage, ein sehr hübsches Haus, leider wurde es von einem Wolkenkratzer erdrückt der direkt dahinter aufragte, wahrscheinlich in der rue de Gauche. Guten Tag, Monsieur. Guten Tag, Nestor Burma, Madame Ailot erwartet mich. Ja Monsieur, wenn Monsieur mir folgen wollen
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Michael Lewin: Der stumme Handlungsreisende (SDR 1998)
Krimizeit aus Studio13: Gut Mr Samson, ich lese ihnen den Text noch mal vor. Schießen sie los. Detektiv zum Spartarif in Großbuchstaben. Ja. Bei Auftragserteilung bis 31. August 10% Rabatt auf alle privaten Ermittlungen auch in Scheidungsangelegenheiten. Finden sie 10% genug. Bitte. Genug Rabatt, würden sie dafür ihre Scheidung vorantreiben. Ich, ich bin nicht verheiratet. Naja aber wenn sies wären. Also. Schreiben sie 20%. Ok also 20%. Und die Anzeige ist morgen drin. Ja Sir, ab morgen eine Woche lang. Ich hoffe der Aufwand lohnt sich. Ja das hoff ich auch. Nicht daß ich kurz vor der Pleite stand, ich doch nicht, es ging um etwas anderes, meine Tochter hatte mir geschrieben daß sie mich besuchen wollte, ich hatte sie
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Jim Thompson: Gefährliche Stadt (NDR/SWF 1996)
...Ich fasse also zusammen Mr Handler, sie haben einen Freund, einen alten, aus der Zeit als sie Wildcatter waren und nach Öl gebohrt haben, und dieser Freund hat es genau wie sie geschafft, er ist die Treppe raufgefallen. Sie wissen so gut wie jeder hier, daß mich das Öl 40m durch die Luft gewirbelt hat und daß ich deswegen nicht mehr laufen kann. Entschuldigen sie Mr Handler, ihr Freund sitzt also nicht im Rollstuhl aber er ist genau wie sie mit einer vielzu hübschen, mit einer viel zu jungen Frau verheiratet und die möchte jetzt so langsam ihr erbe antreten. Das glaubt er zumindest, ja. Aber ihr Mann stirbt nicht und sie hat bisher noch nichts unternommen um seinen Tod zu beschleunigen, die Frage ist also was soll er machen
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Cornell Woolrich: Der Mann gegenüber (HR/SWF 1993)
Er ist tot. Ja. Ja, etwas mehr müssen Sie schon sagen, unter Ihrem Fenster liegt ein toter Mann und alles was sie sagen ist ja, wer ist der Mann. Er wohnt gegenüber, er hat seine Frau umgebracht. Was. Er hat seine Frau umgebracht, vorgestern, vorgestern nacht. Er hat seine Frau umgebracht, woher wissen sie das, haben sies gesehen. Nein, aber ich weiß es, er wollte mich auch umbringen. Aber er ist doch tot, nicht sie. Das ist mir auch lieber so. Also jetzt passen sie mal auf, vor genau, moment, vor genau 16 Minuten bekommen wir einen Anruf daß aus diesem Fenster hier ein Mann auf den Hof gestürzt ist, jemand rief an und sagte, ich habe gerade gesehen wie jemand aus einem Fenster im 3. Stock gestürzt ist, wir stellen noch ein paar
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Ed McBain: Stirb Kindchen stirb (BR/WDR 1992)
Kriminalhörspiel aus dem 87. Polizeirevier: Mit Detective Steve Carella dem gründlichen. Nochmal von vorne, Minute für Minute, also du steigst die Feuerleiter runter, was siehst du, was hörst du, ich will alles wissen. Detective Bert Kling dem Knallharten. Oh Mann, als Cop bist du hier nur das Arschloch. Detective Meyer Meyer dem gemütlichen. Ich hab hier ne Hundemarke, Detective Meyer wau wau. Der aber auch anders kann. Hörmal zu du Kinderschänder, du verschaffst mir den Aufenthaltsort von Martin Proctor oder ich laß dich hochgehen, ist das klar. Und Detective Ollie Weeks dem Witzbold. Und denk an die vier großen W, nach dem wo und dem was jetzt das wer und vor allem das wie, hehehe. Happy New Year Leute
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James M. Cain: Der Postmann klingelt immer zweimal (HR 1994)
Gegen mittag warfen sie mich vom Heuwagen, ich war am abend zuvor aufgesprungen, unten an der Grenze, sackte gleich ab, ich war hundemüde nach den 3 Wochen in Tijuana und als sie hielten um den Motor abzukühlen, sahen sie meinen Fuß herunterhängen, immerhin sie gaben mir noch eine Zigarette. Sag mal Chef, ist nicht zufällig einer in nem hellgelben Cadillac vorbeigekommen. Ich machte mich auf die Socken, um was eßbares aufzutreiben. Heute. Ja. Und so kam ich zu dir, Cora, nach Twin Oaks. Heute nicht, willst du was essen. Tja ich kann ja schon mal anfangen also Orangensaft, Cornflakes, Spiegeleier mit Speck, Enchiladas, Pfannkuchen und Kaffee... Die Spiegeleier kommen sofort. Eins muß ich dir gleich sagen, Chef
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Mickey Spillane: Ich, der Richter (WDR 1999)
New York im Jahre 1950, schöne Frauen, harte Kerle und große Kaliber, das ist die Welt des berühmt-berüchtigten Privatdetektivs Mike Hammer, der gnadenlos, wie ein schwarzer Ritter, durch den Dschungel der Großstadt streift. Niemand sagte etwas, als ich das Zimmer betrat, sie wichen beiseite, und ich spürte, wie ihre Blicke auf mir lagen, Chiefdetective Pat Chambers deutete auf die Schlafzimmertür. Dort drin, Mike. Dort drin, dort drin lag mein bester Freund tot auf dem Boden, der beste Freund, den ich jemals hatte. Hast du den Stuhl verschoben, Pat. Nein, warum. Normalerweise steht der Stuhl neben dem Bett. Auf dem Stuhl lag seine 38er Pistole, es war klar, wie es sich abgespielt haben mußte. Der Mörder hat den Stuhl mit der
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Walter Netzsch, Peer Frank Günther, Henri Pierre Cami: Grieminahles: Drei Mal Hochspannung für Narren (Der Nuggetkiller etc.) (BR 1955)
Achtung, vergessen sie nicht Nerven und Antenne zu erden, ziehen sie ihr dickstes Fell an, sichern sie ihr Radiogerät gegen Bewerfen mit Aschenbechern und Schuhen, wir fangen an. Sie hören zuerst das Opfer oder der Nuggetkiller, eine atemberaubende Angelegenheit. Tick tack, tick tack. Du Weibi. Ja. Zucker ist wieder keiner da. Tu ihn halt raus, du mußt ja nur hinlangen, das Buffet ist ja hinter dir. Ja der gehört an Tisch und net ins Buffet. Wenn er aber net am Tisch ist, ist er im Buffet. Was ist denn jetzt des, wenn mans Buffet aufmacht dann spielts Radio. Ja das hat der Onkel Franz neulich schon gesagt, irgendwo muß in der Wohnung ein Kurzschluß sein. Ah drum ist vorhin wie ichs Radio aufdrehen wollt der Staubsauger gegangen
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Rolf und Alexandra Becker: Dickie Dick Dickens (BR 1957)
Wir erzählen Ihnen die Geschichte von Dickie Dick Dickens, dem gefährlichsten Mann, den die Unterwelt Chicagos je ausgespuckt hat. Dickie Dick Dickens, gefürchtet, verachtet, gehaßt, ein Ausgestoßener, und doch, hat nicht auch er beigetragen, der herrlichen Millionenstadt ihren geheimnisvollen Glanz zu geben. Das war die herrliche Millionenstadt. Hier verlebte Dickie Dick Dickens 68% seines sensationellen Lebens, die restlichen 32% verbrachte er in Sing Sing, der modernsten Strafanstalt der Staaten, es war ein heißer Julitag im Jahre 1924. Chicago, sowieso ein heißes Pflaster, brütete unter den brennenden Strahlen der unerbittlichen nordamerikanischen Sonne, die Stadt war gewissermaßen in Schweiß gebadet, an jenem Tag
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Rolf und Alexandra Becker: Gestatten, mein Name ist Cox (BR 1977)
Gestatten, mein Name ist Cox. Mr Wallings, Mr Wallings, ah. Mr Peacock, Mr Peacock. Was ist denn los. So kommen sie doch, oh wie schrecklich, sehen sie doch Mr Wallings, da umgebracht. Mord, Mord. Mord. Ja, Mord schrien die Leute, und wie sie schrien, also ich hab ja schon viele Leute schreien gehört so, beim Fußball oder im Hydepark oder so, aber was die für ein Lärm geschlagen haben, bloß weil da ein Toter lag, er lag mit dem Bauch auf seinem Schreibtisch, ein Messer im Kreuz, ja wenn ich ihnen jetzt verrate, daß das mein Messer war, dann werden sie bestimmt glauben, ich hätte den Kerl umgebracht, was na sehen sie, ne ne, meine Situation war nicht angenehm, schon gar nicht, da stand ich, in so ner Duschkabine versteckt
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Rolf und Alexandra Becker: Die Experten (BR 1980)
Meine Damen und Herren, sie haben ihr Radio eingeschaltet und sie hören die 1. Episode der Sendereihe Die Experten. Wir informieren sie über die haarsträubende Geschichte einer deutschen Durchschnittsfamilie in dieser unserer Zeit. Verehrte Hörerinnen und Hörer, wir stellen vor die Familie Robinson. Angenehm. Sehr erfreut. Hallo. Hi. Servus. In ihrem schmucken Einfamilienhaus mit dem hübschen gepflegten Garten ist die Welt noch heil, eine intakte Familie wie die Soziologen sagen, die Robinsons teilen Freud und Leid miteinander, sie treffen sich pünktlich zu den Mahlzeiten, halten die Feiertage heilig und die Familientradition hoch, sie putzen regelmäßig Schuhe und Zähne und sind nett zueinander. Es ist 11 Uhr vormittags
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Erwin Weigel: Wer ist der Täter? (Kriminalfälle zum Mitraten) (BR 1981-2002) Donnerstag abend: Krimitermin in Bayern 2. Wer ist der Täter? Welcher Täter? Der Gärtner... Der Täter ist der, der den Mord begangen hat. Ich bin derselben Meinung wie der Herr. Keine Ahnung... Wer ist bitte der Täter? Der Gärtner. Der Chauffeur. Ich kann leider keine Auskunft geben, da ich Angestellter des Bayerischen Rundfunks bin... Ja, da muß ich aber sehr überlegen, nein, das könnt ich nur meditativ, aber ich bin jetzt gerade nicht in der Verfassung, meditativ zu sein, es tut mir furchtbar leid. I net
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Florian Pauer nach Motiven von Edgar Wallace: Der Joker (SWF 1988)
Guten Morgen, Ann. Ich darf Sie darauf hinweisen, daß es bereits viertel vor elf ist, haben Sie verschlafen, Inspektor? Und wenn es so wäre, ist Sir John schon da? Allerdings. Ann Pattison, ist Higgins endlich da? Ja, Sir John, er ist soeben gekommen. Dann schicken Sie ihn sofort rein. Ja, Sir John, sehen Sie, er wartet bereits seit zwei Stunden auf Sie, und wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf, dann seien Sie heute freundlich zu ihm, er ist nämlich gestern zum dritten Mal bei der Fahrprüfung durchgefallen und hat eine fürchterliche Laune. Ja, wie gewöhnlich, also dann werde ich mich mal in die Höhle des Löwen wagen. Guten Morgen, Sir. Ah, da sind Sie ja endlich Higgins, guten Morgen, ja, jetzt beantworten Sie mir einmal
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Simone Schneider: Roter Stern (BR/SFB 1992)
Liebste Lilina, 50.000 Tonnen schwer und höher als das Warenhaus Die Welt des Kindes in den Himmel über Moskau ragt, Lilina, mein erster Wolkenkratzer naht, vor den Ufern Sewastopols schwimmt New World New York, zwei Klassen und zwei Schornsteine, bunt geflaggt zu Blasmusik auf schwarzem Meer tanzt Roter Stern, pack deine Tränen in einen Sack und schick Sie mir nach Amerika, Ozean der Fanatiker, reißt sich die blaue Bluse auf, um mich in eine andere Welt zu schaukeln, Lilina, adieu, dein Hündchen. Wladimir auf dem Weg in seine Bordkabine. Tief ist der Ozean. Der Ozean ist eine Sache der Vorstellung. Was unterscheidet ein Ufo von einer schwebenden Ikone? In Moskau setzt man ganze Häuserblöcke auf
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Shirley Jackson: Das Haus (BR 1994)
Institut für Parapsychologie, Dr. John Montague, sehr geehrte Mrs Vance, sie kennen meinen Namen wahrscheinlich nicht, ich bin Wissenschaftler, und dennoch oder gerade deshalb hat mich die Erforschung sogenannter übersinnlicher Phänomene immer beschäftigt, im Augenblick habe ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Forschungsprojekts einem immer noch skeptischen und überheblichen Kollegenkreis einen konkreten Zusammenhang zwischen Psychologie und Parapsychologie experimentell zu demonstrieren. Dr Montague, ist das überhaupt sein richtiger Name. Es gibt einen Dr. John Montague, Dr. der Philosophie und Anthropologie, Promotion in Oxford 1950. Das klingt doch alles ziemlich unseriös. Ein Forschungsprojekt und
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Jack Ritchie: Der Mitternachtswürger (BR 1992)
Ich frage sie, was hatten sie in der Tiefgarage zu suchen Mr. Turnbuckle, Henry Turnbuckle, Privatdetektiv und nicht schwerhörig, Mrs Homa Schleidel hatte Grund zur Annahme, daß ihr Gatte nicht wie er behauptete, jeden Donnerstag abend im Kegelclub verbringt, er suchte in der Tat heute nicht diesen Ort auf, sondern das Hinterzimmer des Buchhandels nur für Erwachsene, wo er 1 Stunde und 23 Minuten bei einer Filmvorführung verweilte, gegen 21 Uhr 45 befand er sich dann auf dem Weg zurück zu seinem Wagen wo ich ihm meinem Auftrag gemäß unauffällig folgte, in der Tiefgarage richteten sich plötzlich ein halbes dutzend Taschenlampen auf meine Person, und mir wurde dringend geraten, keinen Mucks zu tun sonst
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Henry Slesar: Genau die richtige Art von Haus (WDR 1965)
Dadadabadada, hu-la… Sally. Hu-la, lalala... Sally, bitte hören Sie gefälligst mit dem Geplärre auf, das macht einen ganz krank. Ja, Mr. Hacker. Machen Sie mal ein Fenster auf, die Luft ist ja zum schneiden. Das kommt von Ihrer Zigarre, Mr. Hacker. Reden Sie nicht, reden Sie nicht, bedienen Sie lieber das Telefon. Ja, Mr. Hacker, hier Maklerbüro Hacker… ja… ja… bei 30 Grad im Schatten, nein, nein, Idiot. Sind Sie immer so höflich zu meinen Kunden? War kein Kunde. Wer wars denn? Heizölfirma. Was wollte die denn? Öl verkaufen. Was, Heizöl bei der Hitze, Idiot. Hab ich doch gesagt, hida...badadada... Ein fremder Wagen. Häh? Fährt ganz langsam, sehen Sie mal, New Yorker Nummer dem gelben Rechteck nach zu urteilen
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Ray Bradbury: Ein langer Weg nach Hause (NDR/SDR 1989)
Es war ein langer heißer Tag gewesen, die Rechenmaschinen im Büro hatten gesungen wie Millionen metallischer Grillen, ein schrecklicher Tag, Mr Sternwall hatte mich angebrüllt, ich hätte Sternwall am liebsten umgebracht, eines Tages dachte ich auf dem Nachhauseweg, eines Tages wirst du diesen Mr Sternwall vom 10. Stock aus dem Fenster werfen, mein Herz ratterte wie eine aus dem Tritt geratene kaputte Rechenmaschine als ich endlich vor der Wohnungstür stand, was hatte doch der Doktor gesagt, ihr Herz hat ein bißchen Ruhe nötig, gönnen sie sich einen Urlaub, Urlaub, es war völlig unmöglich mit Lydia über Urlaub zu reden, jedes Mal wenn ich auf mein Herz zu sprechen kam, klappte ihr Mund zu wie eine Falle, nein, hinter der
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13.07.2026, 07:05 Uhr |
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Ross Macdonald: Schwarzes Blut (Sleeping Beauty) (WDR 1993)
(An einem Mittwochnachmittag flog ich von Mazatlan nach Hause, während des Landeanflugs auf Los Angeles sah ich aus der Mexicana-Maschine zum ersten Mal den Ölfleck auf dem Meer, wie ein unförmiger Teppich, einige Kilometer breit und etliche Kilometer lang, bedeckte er das blaue Wasser vor Pacific Point, unweit der Küste ragte eine Bohrinsel auf wie der Metallgriff eines Dolches, in den Bauch der Erde gerammt, damit sie schwarzes Blut verströme, der mexikanische Flugbegleiter schritt durch den Gang, um zu prüfen, ob wir alle zum Landen bereit waren, ich fragte ihn, was mit dem Meer passiert sei. Der Latino gestikulierte und zuckte nur die Achseln, als erübrige sich die Frage von alleine angesichts des)
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Leo Malet: Die Brücke im Nebel (SWF 1989)
Mein Wagen war in der Inspektion, also nahm ich die Metro ins 13. Arrondissement, hätte mir auch ein Taxi leisten können, aber bis Weihnachten waren es noch eineinhalb Monate, außerdem nieselte es hundsgemein, und dann lösen sich in Paris die Taxis bekanntlich in Luft auf, laufen einfach ein, sobald sie vom ersten Tropfen naß werden, ich nahm also die Metro, setzte mich ins 1.Klasseabteil der Linie Eglise de Pantin - Place dItalie und las noch mal diesen mysteriösen, nach billigem Parfüm riechenden Brief. Lieber Genosse, ich wende mich an dich auch wenn du flic geworden bist, aber du bist anders als die anderen flics und außerdem kenne ich dich von klein auf, ein Scheißkerl hat ne Schweinerei vor, komm zu mir ins
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Leo Malet: Marais-Fieber (SWF 1991)
Agentur Fiat Lux, Monsieur Burma ist leider nicht. Schon gute Helene, ich weiß selber wo ich bin, hat sonst niemand angerufen, kein Klient? Ich kann Ihnen versichern Chef, daß sich die finanzielle Lage der Agentur seit ihrem letzten Anruf vor genau 43 Minuten nicht geändert hat. Na, dann muß ich Tante Isabeau Schmuck zu Onkel Samuel bringen. Hoffentlich gibt er ihnen was dafür. Ein Emailschild das früher einmal blau gewesen war dämmerte an dem dunklen engen Treppenaufgang, Samuel Cabirol An- und Verkauf Tauschgeschäfte Gold Silber Verschiedenes Kauf von Pfandscheinen, dritte Etage, die Frühlingsstürme ließen das altehrwürdige Haus aufstöhnen, heulend peitschte der Wind den Regen gegen die nackten Fenster, genau vor dem Eingang
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Leo Malet: Die Ratten von Montsouris (SWF 1993)
Eine Hitze wie im Treibhaus, den Thermometern stieg das Quecksilber zu Kopf, seit 1940 hatte Paris keinen so heißen Sommer erlebt, die ewigen Nörgler fragten sich schon, ob das ein gutes Zeichen sei, Helene saß am Schreibtisch und löschte ihren Durst. Noch was zu trinken, Chef? Sie trug ein luftiges Kleid in kräftigen Farben, ärmellos und großzügig ausgeschnitten. Agentur Fiat Lux. Ihr Dekollete war bemerkenswert, es gab Einblicke, doch das Beste von allem war noch mal separat verpackt, gehörte sich das. Nestor Burma. Höchstpersönlich. Hier ist Ferrand. Ferrand. Paul Ferrand, wir waren zusammen im Stalag, ich muß sie treffen. Okay, ich werde bei meiner Concierge nen Tausender hinterlegen. Ihr Tausender kann mich mal, wir werden
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Leo Malet: Bilder bluten nicht (SWF 1993)
Es war Januar, die Windstöße waren jetzt unangenehm, ich hastete in die Rue Jean-Lantier, die von Wind geschützt war, vor einigen Monaten hatte sich eine Blondine namens Gaby dort zwischen zwei Hoteleingängen die Schuhe durchgelaufen. Na mein Süßer, was ist? Sie gehörte langsam zu der Gruppe von Huren die häufiger stehen als liegen und das in den durchbrochenen Riemchenschuhen, sie fror. Na. Nur ein Tip, Gaby, 1000 Francs für den Zeitverlust. Merci, was für ein Tip, was bist denn du für einer. Ich heiße Nestor Burma. Nestor, merkwürdiger Name. Ich suche einen merkwürdigen Typ, ein von deinen Kunden heißt Louis Lheureux, ein spießiger Kerl aus der Provinz aus Limoges, macht seine Spritztour hierher einmal im Jahr. Ah. Und weil er
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Leo Malet: Die Nächte von St. Germain (SWF 1994)
Die Metro spuckte mich bei Saint-Germain-des-Pres aus, oben war es noch heißer als unter der Erde, langsam rollten prächtige Limousinen über die Boulevards, auf ihrem Blech spiegelte sich das Neonlicht des Cafe Mabillon und der Rhumerie Martiniquaise, zwischen diesen beiden knallvollen Bistros erschien mir die schmale Rue de l Echaude wie eine kühle Oase der Ruhe, ich nahm Kurs auf die Snackbar von Henri Leduc. Nestor Burma, schön dich zu sehen. In der Bar war kaum eine Menschenseele, es war noch zu früh. Wie gehts, Monsieur Burma? An der Theke würfelte Louis der Kellner mit einem bärtigen Gast, im Hintergrund dudelte ein unsichtbares Radio leise vor sich hin, ein filmreifes Paar aß eine Kleinigkeit und erörterte Kleiderfragen
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Leo Malet: Bambule am Boul Mich (SWF 1996)
Meine edlen Fräulein, herrliche Damen, dämliche Herren, ich Jehan de Montgibet, Herr dieses Hauses habe die Ehre Ihnen jetzt den außergewöhnlichen Auftritt anzukündigen, der weit und fern die anspruchsvollsten Liebhaber der Kunst zu uns strömen läßt, die traurige Isolde, ist sie nicht trist, unsere Isolde, urteilen sie selbst. Eine junge Frau in einem streng geschnittenen Kostüm kam auf die Bühne, ihr volles blondes Haar fiel ihr bis auf die Schultern, das Lied war traurig und ich verstand nicht die Aufregung meiner Tischnachbarn, doch dann wurde mir klar, was sich auf der Bühne tat, mit langsamen Bewegungen begann sich die Künstlerin auszuziehen, als sie nur noch mit Büstenhalter, Spitzenhöschen und schwarzen Strümpfen bekleidet war
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Leo Malet: Ein Clochard mit schlechten Karten (SWF 1997)
Ein feiner Nieselregen strich über die Rue de la Saida, häßliche Wohnblöcke stießen an den Schlachthof von Vaugirard, den Autofriedhof und das Fundbüro, trübe Stimmung in dem trüben Quartier, in einem der trüben Häuserblöcke wartete die Frau von Demessy auf mich, sie hatte ein Problem mit Paul, kein Wunder bei einem Exclochard, trotzdem wollte ich ihr helfen. Gehst du in den Bal Negre? Hast dein Slip auf der Leine vergessen. Der Bal Negre geht dich einen Dreck an. Kleines Arschloch. Sie war 18 oder 20 Jahre. Die hübschen Beine steckten in feinen Nylonstrümpfen, die Füße in hochhackigen Schuhen, ihr Röckchen reichte ihr nicht mal bis zum Knie und das im Dezember, nicht unelegant diese Jean, sie sprühte vor Gesundheit und Lebensfreude
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Leo Malet: Das stille Gold der alten Dame (SWR 1998)
Der Frühling war etwas spät dran in diesem Jahr, dafür legte er sich aber mächtig ins Zeug um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, noch nie hatten die Bäume so schnell ihr grünes Kleid angelegt und noch nie hatten die Vögel im Bois de Boulogne so laut gezwitschert, um Punkt zwei war ich in einem Haus in der Rue Raynouard verabredet, zwischen der Avenue Mozart und dem Quai de Passy, hochherrschaftliche Villa, Jahrhundertwende, Jugendstil, Hochparterre mit einer Etage, ein sehr hübsches Haus, leider wurde es von einem Wolkenkratzer erdrückt der direkt dahinter aufragte, wahrscheinlich in der rue de Gauche. Guten Tag, Monsieur. Guten Tag, Nestor Burma, Madame Ailot erwartet mich. Ja Monsieur, wenn Monsieur mir folgen wollen
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Michael Lewin: Der stumme Handlungsreisende (SDR 1998)
Krimizeit aus Studio13: Gut Mr Samson, ich lese ihnen den Text noch mal vor. Schießen sie los. Detektiv zum Spartarif in Großbuchstaben. Ja. Bei Auftragserteilung bis 31. August 10% Rabatt auf alle privaten Ermittlungen auch in Scheidungsangelegenheiten. Finden sie 10% genug. Bitte. Genug Rabatt, würden sie dafür ihre Scheidung vorantreiben. Ich, ich bin nicht verheiratet. Naja aber wenn sies wären. Also. Schreiben sie 20%. Ok also 20%. Und die Anzeige ist morgen drin. Ja Sir, ab morgen eine Woche lang. Ich hoffe der Aufwand lohnt sich. Ja das hoff ich auch. Nicht daß ich kurz vor der Pleite stand, ich doch nicht, es ging um etwas anderes, meine Tochter hatte mir geschrieben daß sie mich besuchen wollte, ich hatte sie
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Jim Thompson: Gefährliche Stadt (NDR/SWF 1996)
...Ich fasse also zusammen Mr Handler, sie haben einen Freund, einen alten, aus der Zeit als sie Wildcatter waren und nach Öl gebohrt haben, und dieser Freund hat es genau wie sie geschafft, er ist die Treppe raufgefallen. Sie wissen so gut wie jeder hier, daß mich das Öl 40m durch die Luft gewirbelt hat und daß ich deswegen nicht mehr laufen kann. Entschuldigen sie Mr Handler, ihr Freund sitzt also nicht im Rollstuhl aber er ist genau wie sie mit einer vielzu hübschen, mit einer viel zu jungen Frau verheiratet und die möchte jetzt so langsam ihr erbe antreten. Das glaubt er zumindest, ja. Aber ihr Mann stirbt nicht und sie hat bisher noch nichts unternommen um seinen Tod zu beschleunigen, die Frage ist also was soll er machen
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Cornell Woolrich: Der Mann gegenüber (HR/SWF 1993)
Er ist tot. Ja. Ja, etwas mehr müssen Sie schon sagen, unter Ihrem Fenster liegt ein toter Mann und alles was sie sagen ist ja, wer ist der Mann. Er wohnt gegenüber, er hat seine Frau umgebracht. Was. Er hat seine Frau umgebracht, vorgestern, vorgestern nacht. Er hat seine Frau umgebracht, woher wissen sie das, haben sies gesehen. Nein, aber ich weiß es, er wollte mich auch umbringen. Aber er ist doch tot, nicht sie. Das ist mir auch lieber so. Also jetzt passen sie mal auf, vor genau, moment, vor genau 16 Minuten bekommen wir einen Anruf daß aus diesem Fenster hier ein Mann auf den Hof gestürzt ist, jemand rief an und sagte, ich habe gerade gesehen wie jemand aus einem Fenster im 3. Stock gestürzt ist, wir stellen noch ein paar
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Ed McBain: Stirb Kindchen stirb (BR/WDR 1992)
Kriminalhörspiel aus dem 87. Polizeirevier: Mit Detective Steve Carella dem gründlichen. Nochmal von vorne, Minute für Minute, also du steigst die Feuerleiter runter, was siehst du, was hörst du, ich will alles wissen. Detective Bert Kling dem Knallharten. Oh Mann, als Cop bist du hier nur das Arschloch. Detective Meyer Meyer dem gemütlichen. Ich hab hier ne Hundemarke, Detective Meyer wau wau. Der aber auch anders kann. Hörmal zu du Kinderschänder, du verschaffst mir den Aufenthaltsort von Martin Proctor oder ich laß dich hochgehen, ist das klar. Und Detective Ollie Weeks dem Witzbold. Und denk an die vier großen W, nach dem wo und dem was jetzt das wer und vor allem das wie, hehehe. Happy New Year Leute
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James M. Cain: Der Postmann klingelt immer zweimal (HR 1994)
Gegen mittag warfen sie mich vom Heuwagen, ich war am abend zuvor aufgesprungen, unten an der Grenze, sackte gleich ab, ich war hundemüde nach den 3 Wochen in Tijuana und als sie hielten um den Motor abzukühlen, sahen sie meinen Fuß herunterhängen, immerhin sie gaben mir noch eine Zigarette. Sag mal Chef, ist nicht zufällig einer in nem hellgelben Cadillac vorbeigekommen. Ich machte mich auf die Socken, um was eßbares aufzutreiben. Heute. Ja. Und so kam ich zu dir, Cora, nach Twin Oaks. Heute nicht, willst du was essen. Tja ich kann ja schon mal anfangen also Orangensaft, Cornflakes, Spiegeleier mit Speck, Enchiladas, Pfannkuchen und Kaffee... Die Spiegeleier kommen sofort. Eins muß ich dir gleich sagen, Chef
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Mickey Spillane: Ich, der Richter (WDR 1999)
New York im Jahre 1950, schöne Frauen, harte Kerle und große Kaliber, das ist die Welt des berühmt-berüchtigten Privatdetektivs Mike Hammer, der gnadenlos, wie ein schwarzer Ritter, durch den Dschungel der Großstadt streift. Niemand sagte etwas, als ich das Zimmer betrat, sie wichen beiseite, und ich spürte, wie ihre Blicke auf mir lagen, Chiefdetective Pat Chambers deutete auf die Schlafzimmertür. Dort drin, Mike. Dort drin, dort drin lag mein bester Freund tot auf dem Boden, der beste Freund, den ich jemals hatte. Hast du den Stuhl verschoben, Pat. Nein, warum. Normalerweise steht der Stuhl neben dem Bett. Auf dem Stuhl lag seine 38er Pistole, es war klar, wie es sich abgespielt haben mußte. Der Mörder hat den Stuhl mit der
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Walter Netzsch, Peer Frank Günther, Henri Pierre Cami: Grieminahles: Drei Mal Hochspannung für Narren (Der Nuggetkiller etc.) (BR 1955)
Achtung, vergessen sie nicht Nerven und Antenne zu erden, ziehen sie ihr dickstes Fell an, sichern sie ihr Radiogerät gegen Bewerfen mit Aschenbechern und Schuhen, wir fangen an. Sie hören zuerst das Opfer oder der Nuggetkiller, eine atemberaubende Angelegenheit. Tick tack, tick tack. Du Weibi. Ja. Zucker ist wieder keiner da. Tu ihn halt raus, du mußt ja nur hinlangen, das Buffet ist ja hinter dir. Ja der gehört an Tisch und net ins Buffet. Wenn er aber net am Tisch ist, ist er im Buffet. Was ist denn jetzt des, wenn mans Buffet aufmacht dann spielts Radio. Ja das hat der Onkel Franz neulich schon gesagt, irgendwo muß in der Wohnung ein Kurzschluß sein. Ah drum ist vorhin wie ichs Radio aufdrehen wollt der Staubsauger gegangen
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Rolf und Alexandra Becker: Dickie Dick Dickens (BR 1957)
Wir erzählen Ihnen die Geschichte von Dickie Dick Dickens, dem gefährlichsten Mann, den die Unterwelt Chicagos je ausgespuckt hat. Dickie Dick Dickens, gefürchtet, verachtet, gehaßt, ein Ausgestoßener, und doch, hat nicht auch er beigetragen, der herrlichen Millionenstadt ihren geheimnisvollen Glanz zu geben. Das war die herrliche Millionenstadt. Hier verlebte Dickie Dick Dickens 68% seines sensationellen Lebens, die restlichen 32% verbrachte er in Sing Sing, der modernsten Strafanstalt der Staaten, es war ein heißer Julitag im Jahre 1924. Chicago, sowieso ein heißes Pflaster, brütete unter den brennenden Strahlen der unerbittlichen nordamerikanischen Sonne, die Stadt war gewissermaßen in Schweiß gebadet, an jenem Tag
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Rolf und Alexandra Becker: Gestatten, mein Name ist Cox (BR 1977)
Gestatten, mein Name ist Cox. Mr Wallings, Mr Wallings, ah. Mr Peacock, Mr Peacock. Was ist denn los. So kommen sie doch, oh wie schrecklich, sehen sie doch Mr Wallings, da umgebracht. Mord, Mord. Mord. Ja, Mord schrien die Leute, und wie sie schrien, also ich hab ja schon viele Leute schreien gehört so, beim Fußball oder im Hydepark oder so, aber was die für ein Lärm geschlagen haben, bloß weil da ein Toter lag, er lag mit dem Bauch auf seinem Schreibtisch, ein Messer im Kreuz, ja wenn ich ihnen jetzt verrate, daß das mein Messer war, dann werden sie bestimmt glauben, ich hätte den Kerl umgebracht, was na sehen sie, ne ne, meine Situation war nicht angenehm, schon gar nicht, da stand ich, in so ner Duschkabine versteckt
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Rolf und Alexandra Becker: Die Experten (BR 1980)
Meine Damen und Herren, sie haben ihr Radio eingeschaltet und sie hören die 1. Episode der Sendereihe Die Experten. Wir informieren sie über die haarsträubende Geschichte einer deutschen Durchschnittsfamilie in dieser unserer Zeit. Verehrte Hörerinnen und Hörer, wir stellen vor die Familie Robinson. Angenehm. Sehr erfreut. Hallo. Hi. Servus. In ihrem schmucken Einfamilienhaus mit dem hübschen gepflegten Garten ist die Welt noch heil, eine intakte Familie wie die Soziologen sagen, die Robinsons teilen Freud und Leid miteinander, sie treffen sich pünktlich zu den Mahlzeiten, halten die Feiertage heilig und die Familientradition hoch, sie putzen regelmäßig Schuhe und Zähne und sind nett zueinander. Es ist 11 Uhr vormittags
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Erwin Weigel: Wer ist der Täter? (Kriminalfälle zum Mitraten) (BR 1981-2002) Donnerstag abend: Krimitermin in Bayern 2. Wer ist der Täter? Welcher Täter? Der Gärtner... Der Täter ist der, der den Mord begangen hat. Ich bin derselben Meinung wie der Herr. Keine Ahnung... Wer ist bitte der Täter? Der Gärtner. Der Chauffeur. Ich kann leider keine Auskunft geben, da ich Angestellter des Bayerischen Rundfunks bin... Ja, da muß ich aber sehr überlegen, nein, das könnt ich nur meditativ, aber ich bin jetzt gerade nicht in der Verfassung, meditativ zu sein, es tut mir furchtbar leid. I net
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Florian Pauer nach Motiven von Edgar Wallace: Der Joker (SWF 1988)
Guten Morgen, Ann. Ich darf Sie darauf hinweisen, daß es bereits viertel vor elf ist, haben Sie verschlafen, Inspektor? Und wenn es so wäre, ist Sir John schon da? Allerdings. Ann Pattison, ist Higgins endlich da? Ja, Sir John, er ist soeben gekommen. Dann schicken Sie ihn sofort rein. Ja, Sir John, sehen Sie, er wartet bereits seit zwei Stunden auf Sie, und wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf, dann seien Sie heute freundlich zu ihm, er ist nämlich gestern zum dritten Mal bei der Fahrprüfung durchgefallen und hat eine fürchterliche Laune. Ja, wie gewöhnlich, also dann werde ich mich mal in die Höhle des Löwen wagen. Guten Morgen, Sir. Ah, da sind Sie ja endlich Higgins, guten Morgen, ja, jetzt beantworten Sie mir einmal
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Simone Schneider: Roter Stern (BR/SFB 1992)
Liebste Lilina, 50.000 Tonnen schwer und höher als das Warenhaus Die Welt des Kindes in den Himmel über Moskau ragt, Lilina, mein erster Wolkenkratzer naht, vor den Ufern Sewastopols schwimmt New World New York, zwei Klassen und zwei Schornsteine, bunt geflaggt zu Blasmusik auf schwarzem Meer tanzt Roter Stern, pack deine Tränen in einen Sack und schick Sie mir nach Amerika, Ozean der Fanatiker, reißt sich die blaue Bluse auf, um mich in eine andere Welt zu schaukeln, Lilina, adieu, dein Hündchen. Wladimir auf dem Weg in seine Bordkabine. Tief ist der Ozean. Der Ozean ist eine Sache der Vorstellung. Was unterscheidet ein Ufo von einer schwebenden Ikone? In Moskau setzt man ganze Häuserblöcke auf
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Shirley Jackson: Das Haus (BR 1994)
Institut für Parapsychologie, Dr. John Montague, sehr geehrte Mrs Vance, sie kennen meinen Namen wahrscheinlich nicht, ich bin Wissenschaftler, und dennoch oder gerade deshalb hat mich die Erforschung sogenannter übersinnlicher Phänomene immer beschäftigt, im Augenblick habe ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Forschungsprojekts einem immer noch skeptischen und überheblichen Kollegenkreis einen konkreten Zusammenhang zwischen Psychologie und Parapsychologie experimentell zu demonstrieren. Dr Montague, ist das überhaupt sein richtiger Name. Es gibt einen Dr. John Montague, Dr. der Philosophie und Anthropologie, Promotion in Oxford 1950. Das klingt doch alles ziemlich unseriös. Ein Forschungsprojekt und
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Jack Ritchie: Der Mitternachtswürger (BR 1992)
Ich frage sie, was hatten sie in der Tiefgarage zu suchen Mr. Turnbuckle, Henry Turnbuckle, Privatdetektiv und nicht schwerhörig, Mrs Homa Schleidel hatte Grund zur Annahme, daß ihr Gatte nicht wie er behauptete, jeden Donnerstag abend im Kegelclub verbringt, er suchte in der Tat heute nicht diesen Ort auf, sondern das Hinterzimmer des Buchhandels nur für Erwachsene, wo er 1 Stunde und 23 Minuten bei einer Filmvorführung verweilte, gegen 21 Uhr 45 befand er sich dann auf dem Weg zurück zu seinem Wagen wo ich ihm meinem Auftrag gemäß unauffällig folgte, in der Tiefgarage richteten sich plötzlich ein halbes dutzend Taschenlampen auf meine Person, und mir wurde dringend geraten, keinen Mucks zu tun sonst
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Henry Slesar: Genau die richtige Art von Haus (WDR 1965)
Dadadabadada, hu-la… Sally. Hu-la, lalala... Sally, bitte hören Sie gefälligst mit dem Geplärre auf, das macht einen ganz krank. Ja, Mr. Hacker. Machen Sie mal ein Fenster auf, die Luft ist ja zum schneiden. Das kommt von Ihrer Zigarre, Mr. Hacker. Reden Sie nicht, reden Sie nicht, bedienen Sie lieber das Telefon. Ja, Mr. Hacker, hier Maklerbüro Hacker… ja… ja… bei 30 Grad im Schatten, nein, nein, Idiot. Sind Sie immer so höflich zu meinen Kunden? War kein Kunde. Wer wars denn? Heizölfirma. Was wollte die denn? Öl verkaufen. Was, Heizöl bei der Hitze, Idiot. Hab ich doch gesagt, hida...badadada... Ein fremder Wagen. Häh? Fährt ganz langsam, sehen Sie mal, New Yorker Nummer dem gelben Rechteck nach zu urteilen
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Ray Bradbury: Ein langer Weg nach Hause (NDR/SDR 1989)
Es war ein langer heißer Tag gewesen, die Rechenmaschinen im Büro hatten gesungen wie Millionen metallischer Grillen, ein schrecklicher Tag, Mr Sternwall hatte mich angebrüllt, ich hätte Sternwall am liebsten umgebracht, eines Tages dachte ich auf dem Nachhauseweg, eines Tages wirst du diesen Mr Sternwall vom 10. Stock aus dem Fenster werfen, mein Herz ratterte wie eine aus dem Tritt geratene kaputte Rechenmaschine als ich endlich vor der Wohnungstür stand, was hatte doch der Doktor gesagt, ihr Herz hat ein bißchen Ruhe nötig, gönnen sie sich einen Urlaub, Urlaub, es war völlig unmöglich mit Lydia über Urlaub zu reden, jedes Mal wenn ich auf mein Herz zu sprechen kam, klappte ihr Mund zu wie eine Falle, nein, hinter der
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13.07.2026, 07:05 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Der lange Abschied (NDR 1997)
Mein Name ist Philip Marlow, ich bin Privatdetektiv, ich möchte ihnen eine Geschichte erzählen über einen Freund Terry Lennox, als ich ihn zum ersten Mal sah lag er betrunken auf der Straße drei Blocks von meinem Büro entfernt, es war kurz nach dem Krieg irgendwann im Oktober 1951, sein Gesicht wirkte jung doch sein Haar war schlohweiß, seine rechte Gesichtshälfte schien wie gefroren, sie war kreideweiß und mit dünnen feinen Narben gesäumt, eine plastische Operation und zwar eine ziemlich drastische, ich stolperte im Dunkeln über ihn. Oh Verzeihung. Britania. Kommen sie, sie können hier nicht liegen bleiben, wo wohnen Sie. Kein Geld, keine Frau, keine Wohnung, ich bin frei wie ein Vogel, komm wir fliegen, wir fliegen weg. Ja erstmal kommen Sie
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13.07.2026, 07:04 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Der lange Abschied (NDR 1997)
Mein Name ist Philip Marlow, ich bin Privatdetektiv, ich möchte ihnen eine Geschichte erzählen über einen Freund Terry Lennox, als ich ihn zum ersten Mal sah lag er betrunken auf der Straße drei Blocks von meinem Büro entfernt, es war kurz nach dem Krieg irgendwann im Oktober 1951, sein Gesicht wirkte jung doch sein Haar war schlohweiß, seine rechte Gesichtshälfte schien wie gefroren, sie war kreideweiß und mit dünnen feinen Narben gesäumt, eine plastische Operation und zwar eine ziemlich drastische, ich stolperte im Dunkeln über ihn. Oh Verzeihung. Britania. Kommen sie, sie können hier nicht liegen bleiben, wo wohnen Sie. Kein Geld, keine Frau, keine Wohnung, ich bin frei wie ein Vogel, komm wir fliegen, wir fliegen weg. Ja erstmal kommen Sie
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13.07.2026, 07:04 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Straßenbekanntschaft (Pick-Up on Noon Street) (SWR 1999)
Wenn du mich nachhause bringen willst dann mußt du erstmal was anständiges zu trinken kaufen Smiler. Nächstes Mal Baby, ich bin gerade blank. Dann verpiß dich Süßer. Das dunkelhäutige Mädchen trug einen grünen Hut, einen kurzen Rock und reine Seidenstrümpfe und 12cm hohe Absätze. An der nächsten Ecke kannst du ne Fliege machen. Nicht so hastig. Nimm die Pfoten weg. Der Mann hatte einen violetten Anzug an und einen Panamahut auf dem schwarzglänzenden Haar. Wieviel mußt du denn zu trinken haben Baby. Jede Menge. Und wo soll ichs herkriegen, ich bin pleite ehrlich. Du hast doch Hände oder nicht, vielleicht hast du auch einen Revolver Süßer, du hast doch einen. Ja aber keine Patronen. Das wissen doch die Angeber da drüben auf der Central Avenue
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13.07.2026, 07:03 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Straßenbekanntschaft (Pick-Up on Noon Street) (SWR 1999)
Wenn du mich nachhause bringen willst dann mußt du erstmal was anständiges zu trinken kaufen Smiler. Nächstes Mal Baby, ich bin gerade blank. Dann verpiß dich Süßer. Das dunkelhäutige Mädchen trug einen grünen Hut, einen kurzen Rock und reine Seidenstrümpfe und 12cm hohe Absätze. An der nächsten Ecke kannst du ne Fliege machen. Nicht so hastig. Nimm die Pfoten weg. Der Mann hatte einen violetten Anzug an und einen Panamahut auf dem schwarzglänzenden Haar. Wieviel mußt du denn zu trinken haben Baby. Jede Menge. Und wo soll ichs herkriegen, ich bin pleite ehrlich. Du hast doch Hände oder nicht, vielleicht hast du auch einen Revolver Süßer, du hast doch einen. Ja aber keine Patronen. Das wissen doch die Angeber da drüben auf der Central Avenue
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13.07.2026, 07:03 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Zu raffinierter Mord (Smart-Alert Kill) (SWF 1996)
Der Türsteher des Kilmarnock öffnete die Tür des gelben Taxis so sanft wie eine alte Dame eine Katze streichelt, John Dalmas stieg aus und wandte sich an den rothaarigen Fahrer. Du wartest besser um die Ecke Joey. Wird gemacht Chef. Er schob den Zahnstocher in den anderen Mundwinkel und glitt mit seinem Taxi wieder in den dichten Verkehr, Dalmas überquerte den sonnigen Bürgersteig und trat in die riesige kühle Halle des Kilmarnock, die Teppiche waren dick und löschten jedes Geräusch, Pagen standen abrufbereit mit verschränkten Armen da und hinter dem marmornen Empfangstisch amtierten zwei Empfangchefs und blickten streng, Dalmas betrat den getäfelten Lift... Im obersten Stockwerk gab es nur drei Türen, Dalmas blieb vor der einen stehen
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13.07.2026, 07:03 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Zu raffinierter Mord (Smart-Alert Kill) (SWF 1996)
Der Türsteher des Kilmarnock öffnete die Tür des gelben Taxis so sanft wie eine alte Dame eine Katze streichelt, John Dalmas stieg aus und wandte sich an den rothaarigen Fahrer. Du wartest besser um die Ecke Joey. Wird gemacht Chef. Er schob den Zahnstocher in den anderen Mundwinkel und glitt mit seinem Taxi wieder in den dichten Verkehr, Dalmas überquerte den sonnigen Bürgersteig und trat in die riesige kühle Halle des Kilmarnock, die Teppiche waren dick und löschten jedes Geräusch, Pagen standen abrufbereit mit verschränkten Armen da und hinter dem marmornen Empfangstisch amtierten zwei Empfangchefs und blickten streng, Dalmas betrat den getäfelten Lift... Im obersten Stockwerk gab es nur drei Türen, Dalmas blieb vor der einen stehen
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13.07.2026, 07:03 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Der König in Gelb (The King in Yellow) (SWF 1993)
Hey du, bist du hier der Hausdetektiv oder der Hauskater. Hörst du die Trompete, das ist King Leopardi, Junge dieser Ton weich wie Engelsflügel. ...
13.07.2026, 07:01 Uhr |
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| Hörspiele |
Raymond Chandler: Der König in Gelb (The King in Yellow) (SWF 1993)
Hey du, bist du hier der Hausdetektiv oder der Hauskater. Hörst du die Trompete, das ist King Leopardi, Junge dieser Ton weich wie Engelsflügel. ...
13.07.2026, 07:01 Uhr |
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